Rechner mögen’s kühl
Eine Raumtemperatur von 20 Grad bei der Büroarbeit ist ideal – für Mensch und Computer. Laut Hersteller können Rechner jedoch in einem Temperaturfenster von 5 bis 35 Grad Celsius betrieben werden. Doch wenn’s zu heiß wird, machen sie schlapp. Wir sagen Ihnen, wie Sie Ihren PC schützen können, damit er im Sommer durchhält.
Bereits sommerliche 30 Grad Celsius setzen Computern ordentlich zu. Wenn die Lüftung funktioniert, hat ein Desktop-PC allerdings noch keine Probleme, die Wärme aus dem Inneren der Gehäuse herauszubefördern. Anders bei dem einen oder anderen Notebook: Da kommt es schon einmal zu fast 60 Grad Celsius, deutlich über dem Grenzwert. Bei längerem Betrieb kann die Festplatte einen Schaden erleiden.
Bei mehr als 35 Grad Umgebungstemperatur gibt es von den Herstellern keine Funktionsgarantie mehr. Doch 40 Grad Celsius sind nicht ungewöhnlich, wenn etwa ein Raum mit Südausrichtung nicht klimatisiert ist und keinen Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung hat. Oder wenn mit einem Notebook im Freien in der Sonne gearbeitet wird. Eine grenzwertige Herausforderung an Computer, auch wenn die Gehäuse für eine Maximaltemperatur von etwa 70 Grad ausgerichtet sind, und Chips sogar Temperaturen von knapp über 100 Grad aushalten.
So schützen Sie Ihren Computer vor zu viel Hitze
- Die beste Lösung ist eine Klimaanlage.
- Bei Netzwerken stellen Sie den Server in einen gekühlten Raum.
- Günstige Rechner haben oft eine zu schwache Lüftung. Achten Sie beim Kauf von Neugeräten darauf.
- Lassen Sie Ihr Notebook im Sommer nicht im Auto liegen. Der Akku altert schneller.
- Enge Gehäuse und überhitzte Akkus können Notebooks zum Schmoren bringen. Ein höhenverstellbarer Notebook-Untersatz kann für Kühlung sorgen. Und ein integrierter Ventilator lässt zusätzlich eine kühle Brise wehen.