Archive for the ‘Informationen’ Category

So schützen Sie sich vor der E-Mail-Spam

Donnerstag, November 27th, 2008

Jeden Tag das Gleiche: Das E-Mail-Postfach quillt über vor lästigem Reklamemüll. Mittlerweile sind fast drei Viertel aller E-Mails Spam, schätzen Experten. Woher die nervigen Mails kommen, welchen Schaden sie anrichten und wie Sie Ihren PC davor schützen, lesen Sie hier.

Cookies

Dienstag, November 4th, 2008

Ein HTTP-Cookie, auch Browser-Cookie genannt ( engl., „Plätzchen“, „Keks“), bezeichnet Informationen, die ein Webserver zu einem Browser sendet oder die clientseitig durch JavaScript erzeugt werden. Der Client sendet die Informationen in der Regel bei späteren Zugriffen an den selben Webserver im Hypertext-Transfer-Protocol-Header an den Server. Cookies sind clientseitig persistente/gespeicherte Daten.

HTTP-Cookies sind eine spezielle Form der allgemeinen Magic Cookies. Sie ermöglichen das clientseitige Speichern von Information, die auch vom Server stammen können und die bei weiteren Aufrufen für den Benutzer transparent an den Server übertragen werden. Dadurch erleichtern Cookies die Benutzung von Webseiten, die auf Benutzereinstellungen reagieren oder den Aufbau von Sitzungen. Dieses Konzept wurde ursprünglich von Netscape entwickelt und in RFC 2109 spezifiziert.

Funktionsweise

Cookies werden in den Kopfzeilen (Header) von Anfragen und -Antworten via HTTP übertragen. Das HTTP ist per Definition ein zustandsloses Protokoll, daher ist für den Webserver jeder Zugriff völlig unabhängig von allen anderen. Eine Webanwendung, die sich über einen längeren Zeitraum hinzieht, muss mit Zusätzen auf der Anwendungschicht (im Browser) arbeiten, um den Teilnehmer über mehrere Zugriffe hinweg identifizieren zu können. Cookies entstehen, wenn bei einem Zugriff auf einen Webserver neben anderen HTTP-Kopfzeilen in der Antwort zusätzlich eine Cookie-Zeile übertragen wird. Diese Cookie-Informationen werden dann lokal auf dem Endgerät gespeichert, üblicherweise in einer Cookie-Textdatei. Bei nachfolgenden weiteren Zugriffen auf den Webserver wird der eigene Browser alle Cookies in dieser Datei heraussuchen, die zum Webserver und Verzeichnispfad des aktuellen Aufrufs passen, und schickt diese Cookie-Daten im Header des HTTP-Zugriffs mit zurück, womit die Cookies jeweils an jenen Webserver zurückgehen, von dem sie einst stammten. Ein Cookie kann beliebigen Text enthalten, kann also neben einer reinen Identifikation auch beliebige Einstellungen lokal speichern, jedoch sollte seine Länge 4 KiB nicht überschreiten, um mit allen Browsern kompatibel zu bleiben. Die Cookies werden mit jeder übermittelten Datei übertragen, also auch mit Bilddateien oder jedem anderen Dateityp; dieses gilt insbesondere für eingebettete Elemente wie Werbebanner, die von anderen Servern eingebunden werden als dem Ursprung einer angezeigten HTML-Datei. So kann eine einzelne Webseite zu mehreren Cookies führen, die von verschiedenen Servern kommen und an diese jeweils wieder zurückgeschickt werden; mit einer Anfrage des Browsers werden alle den Server betreffenden Cookies gesendet. Cookies werden ausschließlich vom Client verwaltet. Somit entscheidet der Client, ob z. B. ein Cookie gespeichert wird oder die vom Webserver gewünschte eingeschränkte Lebensdauer des Cookies durch Löschung ausgeführt wird.Gängige Browser erlauben dem Nutzer meist einschränkende Einstellungen zum Umgang des Client mit Cookies, z. B.: Keine Cookies annehmen. Nur Cookies des Servers der aufgerufenen Seite annehmen (keine Cookies von Drittservern wie bei Werbebannern). Benutzer bei jedem Cookie fragen. Hier kann dann meist zwischen “erlauben” (bleibt), “für diese Sitzung erlauben” (wird immer angenommen, aber nach dem Schließen des Browsers gelöscht) und “ablehnen” (nicht akzeptieren) gewählt werden, wobei die gewählte Option gespeichert wird. Alle Cookies eines Servers löschen, wenn kein Fenster mehr mit der Adresse dieses Webservers geöffnet ist („Sitzungs-Cookie“). Alle Cookies bei Beendigung des Client löschen. Dazu erlauben einige Browser verwaltende Aktionen wie: Daten im Cookie ansehen. Einzelne oder alle Cookies löschen. Ob ein Cookie angenommen (clientseitig gespeichert) wurde, muss die serverseitige Anwendung in weiteren HTTP-Anfragen erkennen, da vom Client keine Rückmeldung erfolgt. Der Server kann ein Cookie durch Überschreiben mit leeren Daten löschen.

Verwendung

Eine typische Anwendung von Cookies ist das Speichern persönlicher Einstellungen auf Websites, zum Beispiel in Foren. Damit ist es möglich, diese Website zu besuchen, ohne jedes Mal die Einstellungen erneut vornehmen zu müssen. Mit Cookies können auch Sitzungen realisiert werden. Dazu wird in einem Cookie vom Server eine eindeutige Session-ID gespeichert, um genau diesen Client bei weiteren Aufrufe wieder zu erkennen und damit nicht bei jedem Aufruf einer Unterseite das Passwort erneut eingegeben werden muss. Auch Online-Shops können Cookies verwenden, um sitzungslose virtuelle Einkaufskörbe zu ermöglichen. Der Kunde kann damit Artikel in den Einkaufskorb legen und sich weiter auf der Website umschauen, um danach die Artikel zusammen online zu kaufen. Die Artikel-Kennungen werden in einem Cookie gespeichert und erst beim Bestellvorgang serverseitig ausgewertet.

Damit bei Webanwendungen Benutzeraktionen und -eingaben, die für den Server bestimmt sind, bei Abbrüchen der Verbindung zum Server zum Beispiel in Mobilfunknetzen nicht verloren gehen, können Cookies zur Zwischenspeicherung eingesetzt werden. Sie werden dann bei Wiedererrichtung der Verbindung automatisch zum Server geschickt. Die Webanwendung erkennt dabei die Reihenfolge, in der die Cookies erzeugt wurden, und markiert bereits verarbeitete Cookies oder löscht deren Inhalt. Weil bei dieser Verwendung unter Umständen viele Cookies erzeugt werden, die frühestens beim Schließen des Browsers gelöscht werden, der Speicherplatz des Browsers für Cookies aber beschränkt ist, muss die Webanwendung Vorkehrungen gegen einen Cookie-Überlauf treffen.

Gefahren

Die eindeutige Erkennung kann für Zwecke eingesetzt werden, die von vielen Benutzern als missbräuchlich angesehen werden. Cookies werden z. B. dafür verwendet, Benutzerprofile über das Surfverhalten eines Benutzers zu erstellen. Ein Online-Shop kann z. B. diese Daten mit dem Namen des Kunden verknüpfen und zielgruppenorientierte Werbemails schicken. Jedoch kann der Online-Shop nur das Surfverhalten innerhalb seiner eigenen Webseite verfolgen. Server, die nicht identisch mit dem Server der aufgerufenen Webpage sind, können z. B. mit Bilddateien (Werbebanner oder auch Zählpixel) auch so genannte „serverfremde“ Cookies setzen. Diese werden aufgrund ihrer Verwendung auch als „tracking cookies“ bezeichnet (englisch für Verfolgen). Gegebenenfalls kann so der Besuch unterschiedlicher Websites einem Benutzer zugeordnet werden. Es entsteht eine „serverübergreifende“ Sitzung. Daraus kann auf die Interessen des Besuchers geschlossen und Websites entsprechend angepasst („personalisiert“) werden. Im schlimmsten Fall können die Daten z. B. bei der Bestellung in einem Webshop einer konkreten Person zugeordnet werden. Verhindert werden kann dieser Missbrauch durch eine entsprechende Browser-Einstellung, damit nur Cookies des Servers der aufgerufenen Seite angenommen werden.

In Umgebungen, in denen mehrere Nutzer den selben Rechner teilen, etwa in Schulen, besteht gegebenenfalls die Gefahr, dass ein noch gültiger Sitzungs-Cookie vom nächsten Nutzer des Rechners verwendet wird, um diese Sitzung fortzusetzen. Dieses Risiko kann verhindert werden, indem man grundsätzlich alle Cookies vor dem Beenden des Browsers löscht oder eine entsprechende Browser-Einstellung nutzt.

Erlauben oder Sperren?

Ein Kompromiss zwischen den Vor- und Nachteilen von Cookies kann erzielt werden, indem man seinen Browser so konfiguriert, dass persistente Cookies nicht oder nur gegen Rückfrage zugelassen werden, was z. B. die Erstellung von Benutzerprofilen erschwert, und Sitzungs-Cookies automatisch zugelassen werden, z. B. für Webeinkäufe, Passwörter. Außerdem bieten die meisten Browser die Möglichkeit, Cookies selektiv für bestimmte Domänen zu erlauben bzw. zu sperren oder nach dem Surfen automatisch zu löschen, wie es automatisch bei Sitzungs-Cookies geschieht. Auch ist es möglich, serverfremde Cookies automatisch abzuweisen, über die ein Dritter, etwa ein Werbepartner der Internet-Seite, das eigene Verhalten über mehrere Server hinweg aufzeichnen könnte.

Mit modernen Browsern ist es auch möglich, Cookies automatisch beim Schließen des Browsers zu löschen. Damit werden Probleme mit Mehrbenutzersystemen weitgehend vermieden und die Überwachung des Benutzers durch Cookies wird zumindest eingeschränkt.

Installation von Patches: Unerlässlich für den Schutz Ihres Computers

Dienstag, November 4th, 2008

Die meisten Computerprogramme verfügen inzwischen über Funktionen für die Kommunikation über das Internet. Dies bietet zwar große Vorteile, sie sind dadurch jedoch auch anfällig für Angriffe.

Hacker finden stets neue Wege, um Lücken im Schutz gängiger Softwareprogramme zu finden. Softwareanbieter reagieren darauf mit “Patches”, die neu aufgetretene Sicherheitslücken schließen. Damit Sie geschützt bleiben, sollten Sie Patches für Ihr Betriebssystem und Ihre Anwendungen herunterladen und installieren, sobald sie veröffentlicht werden.

Cyberdiebe machen Jagd auf ungeschützte Computer
Hacker können das Internet nach Computern mit Softwaresicherheitsanfälligkeiten durchsuchen. Wenn die Suche erfolgreich war, setzen sie Trojaner, Würmer und Viren frei. Diese können Keylogger-Programme für den Diebstahl persönlicher Informationen oder Programme, mit denen Hacker Ihren Computer fernsteuern können, enthalten.

Was ist ein Patch?
Sobald Softwareanbieter eine neue Sicherheitslücke entdecken, entwickeln und verteilen sie schnell einen Patch, um die Lücke zu schließen. Patches können auch zum Aktualisieren eines Programms, Beheben eines Softwarefehlers oder Hinzufügen eines neuen Hardwaretreibers dienen. In der Regel können Sie einen Patch über ein bestehendes Programm installieren, ohne das ursprüngliche Programm deinstallieren zu müssen.

Die meisten Patches sind kostenlos. Upgrades stehen in einigen Fällen nur registrierten Benutzern zur Verfügung. Oder die Reparatur für eine Sicherheitslücke ist nur in einem Versions-Upgrade erhältlich, so dass Benutzer die neue Version kaufen (in den meisten Fällen zu einem vergünstigten Upgrade-Preis) und installieren müssen.
Patches können für Folgendes erforderlich sein:

  • Anwendungen (Microsoft® Word, Quicken u. a.)
  • Internetanwendungen (Internet Explorer, Firefox, RealPlayer, Flash, Adobe Reader u. a.)
  • Betriebssysteme (Microsoft Windows® XP, Windows Vista® u. a.)

So bleibt Ihr Computer geschützt
Hier sind einige Tipps, wie Sie die Patches finden, die Sie benötigen:

  • Anbieter der gängigsten Internetanwendungen benachrichtigen Sie beim Öffnen des entsprechenden Programms, wenn ein Sicherheits-Patch verfügbar ist. Falls ein vertrauenswürdiger Anbieter Sie auffordert zu bestätigen, ob Sie einen Patch oder ein Upgrade herunterladen und installieren möchten, klicken Sie auf “OK”, und folgen Sie den Anweisungen.
  • Ihr Windows-Betriebssystem sollte so konfiguriert sein, dass Sie Updates automatisch beziehen, sobald sie verfügbar sind. Überprüfen Sie Ihre Einstellungen unter “Start > Systemsteuerung > Automatische Updates”.
  • Für andere Anwendungen sollten Sie die Website des Anbieters regelmäßig besuchen und sich informieren, ob Updates verfügbar sind.

Bis Abhilfe verfügbar ist
Ein gutes Computersicherheitsprogramm kann Ihren Computer und wichtige Dateien selbst dann vor Eindringlingen schützen, wenn eine Sicherheitslücke noch nicht geschlossen ist. Programme wie Norton Internet Security oder Kaspersky Internet Security suchen nach verdächtigen Verhaltensmustern, die auf einen unbefugten Zugriff hinweisen, und blockieren Versuche, Ihre Daten zu stehlen oder die Kontrolle über Ihren Computer zu übernehmen.

Fazit
Damit Ihr Computer jederzeit geschützt ist, sollten Sie darauf achten, dass Ihr Betriebssystem, Ihre Internetanwendungen und andere Softwareprogramme stets mit den neuesten Sicherheits-Patches aktualisiert werden.