Archive for the ‘Programmupdates’ Category

AVM implementiert erstmals IPv6 in Fritzbox

Donnerstag, Februar 19th, 2009

Durch 6to4-Tunnelung soll das neue Internetprotokoll künftig am Standard-DSL-Anschluss erreichbar sein. Eine erste Test-Firmware mit IPv6-Unterstützung für die Fritzbox Fon WLAN 7270 erscheint zur CeBIT.

AVM hat das neue Internetprotokoll IPv6 in seine Fritzbox integriert. In Zusammenarbeit mit der technischen Abteilung des Internetanbieters Freenet sind die AVM-Router jetzt erstmals mit IPv6 am Provideranschluss im Einsatz.

Künftig werde IPv6 auch am Standard-DSL-Anschluss erreichbar sein, teilte das Unternehmen mit. Dafür verwendet AVM die sogenannte 6to4-Tunnellösung zur Umsetzung von IPv6 über IPv4-Adressen nach RFC 3056.

Bei IPv6 gibt es im Gegensatz zu IPv4 genug Adressen, so dass jeder Rechner und jedes Endgerät eine eigene öffentliche IP-Adresse bekommen kann. IPv6 besitzt eine hohe Kompatibilität zu vielen Anwendungen, da sie in der Regel nur mit einer höheren Protokollebene, beispielsweise TCP oder UDP, kommunizieren. Diese Protokolle ändern sich nicht, wenn man IPv6 statt IPv4 verwendet. Zudem unterstützen die drei wichtigsten Betriebssysteme Linux, Mac OS und Windows das neue Protokoll.

Die Adressierbarkeit jedes Endgeräts ermöglicht neue Dienste. Da IPv6 ohne NAT auskommt, sollen bestehende Services wie VoIP, P2P oder Videokonferenzen einfacher werden. Im Netzwerk (LAN und WLAN) sowie im Internet lassen sich IPv6 und IPv4 parallel betreiben.

“Unser Ziel ist die frühzeitige technische Verfügbarkeit der Fritzbox mit IPv6 für eine einheitliche, kompatible und sichere Implementierung im Zugangsnetzwerk. Für den nahtlosen Übergang werden unsere IADs IPv6 und IPv4 parallel einsetzen”, sagte Andreas Stockmeier, Entwicklungsleiter des Bereichs Internetworking von AVM.

Zur CeBIT in Hannover (3. bis 8. März) will das Berliner Unternehmen erstmals eine Firmware mit IPv6 für sein aktuelles Topmodell Fritzbox Fon WLAN 7270 anbieten. Technisch Interessierte können die Software im Fritz-Labor herunterladen.

Windows Vista: Beta des Service Pack 2 ist da

Donnerstag, Dezember 11th, 2008

Auch Betaversion vom Service Pack 2 für Windows Server 2008 ist verfügbar

Ab sofort steht die Betaversion des Service Pack 2 für Windows Vista sowie Windows Server 2008 als Download bereit. Das Updatepaket bringt nicht nur Fehlerkorrekturen, sondern auch einige neue Funktionen.

Das Service Pack 2 für Windows Vista und Windows Server 2008 enthält alle bisherigen Sicherheitspatches und Updates, um die Neuinstallation eines Betriebssystems zu vereinfachen. Microsoft stellt eine vorläufige und recht lange Liste aller Hotfixes und Sicherheitsupdates im Service Pack 2 zur Verfügung.

Wie schon das Service Pack 1 für Windows Vista soll das Service Pack 2 eine Installation verhindern, wenn inkompatible Treiber entdeckt werden, damit das System nach der Installation nicht unbrauchbar wird. Ein “Service Pack Clean-Up Tool” soll zudem nicht mehr benötigte Dateien löschen und Platz schaffen. Beim Service Pack 1 (SP1) war das noch nicht automatisch möglich, das Paket belegte je nach Version der Windows-Lizenz nach der Installation bis zu 2 GByte zusätzlichen Platz auf der Festplatte.

Neben Fehlerkorrekturen bringt das Service Pack 2 auch neue Funktionen. Dazu gehört die Windows-Suche in der Version 4.0, die schneller und besser arbeiten soll. Das Bluetooth 2.1 Feature Pack bringt die Bluetooth-Unterstützung auf den aktuellen Stand und mittels Windows Connect Now soll die Anmeldung in WLAN-Netze effizienter und einfacher werden. Nach dem Aufwachen aus dem Stand-by-Modus verspricht das Service Pack 2 auch eine höhere WLAN-Geschwindigkeit.

Zudem kann Windows Vista mit dem Service Pack 2 Blu-ray-Medien direkt beschreiben und die mit dem Service Pack 1 hinzugefügte Unterstützung für das Dateisystem exFAT wird erweitert: Das insbesondere für mobile Datenträger vorgesehene Dateisystem soll nun unter Windows Vista und Windows Server 2008 auch mit UTC-Zeitstempeln (Coordinated Universal Time) von exFAT zurechtkommen. Damit können Dateien auf USB-Sticks auch über Zeitzonen hinweg synchronisiert werden.

Das neue Media Center, Codename Fiji, ist offenbar nicht im Service Pack 2 enthalten und wird weiterhin nur an OEMs verteilt. Diese entscheiden selbst, ob das neue Media Center mit auf einem Windows-Vista-Rechner installiert werden soll. Die Verbesserungen des Media Centers werden der Allgemeinheit wohl erst mit Windows 7 zur Verfügung gestellt, dessen Beta ebenfalls öffentlich zugänglich sein wird. Die Verteilung der Windows 7 Beta beginnt vermutlich im Januar 2009.

Das Service Pack 2 für Windows Server 2008 installiert die Hyper-V-Umgebung für Virtualisierungen und das Power Management soll rund zehn Prozent effizienter arbeiten. Die Einstellungen dafür können über Gruppenrichtlinien verteilt werden.

Das Service Pack 2 wird als eine Datei für Windows Vista sowie Windows Server 2008 angeboten, so dass nur eine Datei für die Offline-Installation heruntergeladen werden muss. Für Windows Server 2008 ist es das erste Service Pack. Die Verbesserungen, die mit dem Service Pack 1 für Windows Vista entwickelt wurden, sind gleich in die Verkaufsversion von Windows Server 2008 integriert worden. Noch gibt es keine Informationen, wie das Service Pack 2 in die Installationsmedien integriert werden kann. Als Voraussetzung für die Installation des Service Pack 2 unter Windows Vista muss das Service Pack 1 installiert sein. Damit das Windows-Update das neue Service Pack 2 in seiner Betaversion überhaupt sehen kann, muss zudem ein Update für den Servicing Stack installiert werden.

Nachdem MSDN- und Technet-Abonnenten bereits in dieser Woche die Beta vom Service Pack 2 laden konnten, steht diese nun für die Allgemeinheit als Download zur Verfügung. Auf Produktivsystemen sollte die Betaversion nicht installiert werden, auch wenn Microsoft keine größeren Umstellungsprobleme erwartet.

Das Download-Archiv des Service Pack 2 für die 32-Bit-Version wird je nach Sprachenvielfalt zwischen 302 und 390 MByte groß sein. Die 64-Bit-Version liegt bei 508 beziehungsweise 622 MByte Archivgröße. Die Installationspakete funktionieren sowohl mit Windows Vista als auch mit Windows Server 2008. Der Download über das Windows-Update wird deutlich geringer ausfallen. Hier liegen die Größen zwischen 41 und 90 MByte.

Weitere Informationen zum Service Pack 2 für Windows Vista und 2008 finden sich im Technet-Eintrag ‘Notable Changes in Windows Server 2008 SP2 Beta and Windows Vista SP2 Beta’. Das Service Pack 2 für Windows Vista und Windows Server 2008 soll in der endgültigen Fassung im ersten Halbjahr des Jahres 2009 erscheinen.

Installation von Patches: Unerlässlich für den Schutz Ihres Computers

Dienstag, November 4th, 2008

Die meisten Computerprogramme verfügen inzwischen über Funktionen für die Kommunikation über das Internet. Dies bietet zwar große Vorteile, sie sind dadurch jedoch auch anfällig für Angriffe.

Hacker finden stets neue Wege, um Lücken im Schutz gängiger Softwareprogramme zu finden. Softwareanbieter reagieren darauf mit “Patches”, die neu aufgetretene Sicherheitslücken schließen. Damit Sie geschützt bleiben, sollten Sie Patches für Ihr Betriebssystem und Ihre Anwendungen herunterladen und installieren, sobald sie veröffentlicht werden.

Cyberdiebe machen Jagd auf ungeschützte Computer
Hacker können das Internet nach Computern mit Softwaresicherheitsanfälligkeiten durchsuchen. Wenn die Suche erfolgreich war, setzen sie Trojaner, Würmer und Viren frei. Diese können Keylogger-Programme für den Diebstahl persönlicher Informationen oder Programme, mit denen Hacker Ihren Computer fernsteuern können, enthalten.

Was ist ein Patch?
Sobald Softwareanbieter eine neue Sicherheitslücke entdecken, entwickeln und verteilen sie schnell einen Patch, um die Lücke zu schließen. Patches können auch zum Aktualisieren eines Programms, Beheben eines Softwarefehlers oder Hinzufügen eines neuen Hardwaretreibers dienen. In der Regel können Sie einen Patch über ein bestehendes Programm installieren, ohne das ursprüngliche Programm deinstallieren zu müssen.

Die meisten Patches sind kostenlos. Upgrades stehen in einigen Fällen nur registrierten Benutzern zur Verfügung. Oder die Reparatur für eine Sicherheitslücke ist nur in einem Versions-Upgrade erhältlich, so dass Benutzer die neue Version kaufen (in den meisten Fällen zu einem vergünstigten Upgrade-Preis) und installieren müssen.
Patches können für Folgendes erforderlich sein:

  • Anwendungen (Microsoft® Word, Quicken u. a.)
  • Internetanwendungen (Internet Explorer, Firefox, RealPlayer, Flash, Adobe Reader u. a.)
  • Betriebssysteme (Microsoft Windows® XP, Windows Vista® u. a.)

So bleibt Ihr Computer geschützt
Hier sind einige Tipps, wie Sie die Patches finden, die Sie benötigen:

  • Anbieter der gängigsten Internetanwendungen benachrichtigen Sie beim Öffnen des entsprechenden Programms, wenn ein Sicherheits-Patch verfügbar ist. Falls ein vertrauenswürdiger Anbieter Sie auffordert zu bestätigen, ob Sie einen Patch oder ein Upgrade herunterladen und installieren möchten, klicken Sie auf “OK”, und folgen Sie den Anweisungen.
  • Ihr Windows-Betriebssystem sollte so konfiguriert sein, dass Sie Updates automatisch beziehen, sobald sie verfügbar sind. Überprüfen Sie Ihre Einstellungen unter “Start > Systemsteuerung > Automatische Updates”.
  • Für andere Anwendungen sollten Sie die Website des Anbieters regelmäßig besuchen und sich informieren, ob Updates verfügbar sind.

Bis Abhilfe verfügbar ist
Ein gutes Computersicherheitsprogramm kann Ihren Computer und wichtige Dateien selbst dann vor Eindringlingen schützen, wenn eine Sicherheitslücke noch nicht geschlossen ist. Programme wie Norton Internet Security oder Kaspersky Internet Security suchen nach verdächtigen Verhaltensmustern, die auf einen unbefugten Zugriff hinweisen, und blockieren Versuche, Ihre Daten zu stehlen oder die Kontrolle über Ihren Computer zu übernehmen.

Fazit
Damit Ihr Computer jederzeit geschützt ist, sollten Sie darauf achten, dass Ihr Betriebssystem, Ihre Internetanwendungen und andere Softwareprogramme stets mit den neuesten Sicherheits-Patches aktualisiert werden.