Sicherheitsupdates von Adobe und Microsoft
Freitag, März 13th, 2009Adobe hat jetzt die angekündigten Sicherheitsupdates für den Adobe Reader und Acrobat bereitgestellt, während Microsoft am monatlichen Patchday drei Windows-Schwachstellen schließt, eine Excel-Lücke jedoch offen lässt.
Wichtige Sicherheitsupdates für die allermeisten PC-Nutzer stellen jetzt die Software-Hersteller Adobe und Microsoft bereit. So gibt es von Adobe seit dem 11. März 2009 eine aktualisierte Version der populären Programme Adobe Reader und Acrobat, die zur Anzeige bzw. Erstellung von PDF-Dokumenten benötigt werden. Mit dem Update wird die seit einigen Wochen bekannte Sicherheitslücke geschlossen, durch die mittels manipulierter PDF-Dateien Schadcode auf den Rechner gelangen kann.
Dieses Update ist zunächst allerdings nur für die Version 9 der Programme verfügbar, Nutzer der älteren Varianten [7 und 8] müssen sich noch bis zum 15. März 2009 gedulden, bis auch hierfür das Update bereitsteht. Bis zum 25. März wird es sogar noch dauern, bis auch Unix-Nutzer den Adobe Reader aktualisieren können. Allen Anwendern der Adobe-Programme wird ein unverzügliches Überspielen der neuen Programmversionen empfohlen, da diese Schwachstelle bereits seit einiger Zeit aktiv ausgenutzt wird.
Microsoft hat im Rahmen des monatlichen Patchdays diesmal gleich drei Schwachstellen im Windows-Kernel geschlossen, die das Unternehmen jedoch nicht als besonders kritisch eingestuft hat. Zwei dieser Schwachstellen betreffen dabei allerdings alle Windows-Versionen, also auch das als besonders sicher geltende Vista.
Daneben wurden einige weitere Fehler, etwa im DNS- und WINS-Server, beseitigt. Die Updates werden bei aktiviertem AutoUpdate von Windows automatisch übertragen. Noch keinen Patch gibt es allerdings für das seit einigen Wochen bekannte Sicherheitsleck in Excel, womit allein durch das Öffnen manipulierter Excel-Tabellen ebenfalls Schadcode auf den Rechner gelangen kann. Angaben dazu, wann mit einem Update für dieses Problem zu rechnen ist, machte Microsoft bislang nicht.


